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Wintershall AG
6 % Schuldv. 1.000 Gulden 1.4.1930 (Auflage 8000, R 8).
Bild:Wintershall AG
Ort:Berlin / Verwaltungssitz Kassel
Info:Gründung 1921 als Kali-Industrie AG Berlin-Kassel, 1929 Umfirmierung in Wintershall AG. Anfänglich eine Holding für Beteiligungen an nicht weniger als 59 Kali-Gesellschaften, die aufgrund günstiger steuerlicher Regelungen 1926 auf die Kali-Industrie AG verschmolzen wurden, danach mit 92 Kaliwerken das größte Unternehmen seiner Art in Europa. Seine damalige Bedeutung erkennt man daran, daß das Kapital nach der Inflations-Umstellung mit 320 Mio. RM mehr als doppelt so hoch war wie das der Deutschen Bank (150 Mio)! 1931 gemeinsam mit der Anton Raky Tiefbohrungen AG in Salzgitter Bildung des Raky-Wintershall-Konsortiums für die Erschließung von Erdöl- und Erdgasvorkommen im Kreis Celle, die Verarbeitung des Rohöls erfolgte in der (noch heute bestehenden) Erdölraffinerie Salzbergen GmbH. Damit war auch der Grundstein für das Erdgas-Geschäft gelegt, in dem die heutige BASF-Tochter nun einer der großen europäischen Spieler ist. Die Kaliwerke erlitten im Krieg keinerlei Zerstörungen (!), kamen aber Anfang April 1945 beim Einmarsch der alliierten Truppen zum Erliegen. Die Werke Heiligenroda, Kaiseroda, Sachsen-Weimar, Glückauf-Sondershausen, Bismarckhall und Bernburg wurden dann der deutsch-russischen AG für Kali-Düngemittel, Erfurt, zugeschlagen; später wurden die Betriebe von den Ländern Thüringen bzw. Sachsen-Anhalt enteignet. Wintershall blieb nur die Werksgruppe Bergmannssegen/Hugo in Lehrte bei Hannover, die daraufhin stark ausgebaut wurde. 1955 wurde im Wege einer feindlichen Übernahme die Aktienmehrheit der Burbach-Kaliwerke AG, Wolfenbüttel (früher Magdeburg) erworben. Im gleichen Jahr ging eine gemeinsam mit der Gewerkschaft Elwerath (Shell) erbaute Raffinerie bei Lingen in Betrieb, nachdem Wintershall auch große Erdöl- und Erdgasfelder um Bremen und im Emsland ausbeutete. 1970 Ausgliederung des Kali- und Steinsalzbereichs in die Kali + Salz GmbH, Erwerb eines Anteils an einem Erdölfeld vor der Küste von Dubai. 1974 vollständig in die BASF AG eingegliedert.
Besonder-heiten:Finanzhistorisch hochinteressant: Eine der ersten CDO’s (Collateralized Debt Obligations), begeben fast 80 Jahre vor Ausbruch der großen Finanzkrise! Hintergrund: Als Ausgleich für im 1. Weltkrieg erlittene Vermögensschäden hatte die Wintershall AG vom Deutschen Reich nom. 22 Mio. RM 6 % Reichsschuldbuchforderungen erhalten, die sogleich in dieser in Holland aufgelegten Wintershall-Anleihe verbrieft wurden. Parallelen zur Gegenwart existieren ebenfalls: Die in dieser Anleihe verbriefte Reichsschuldbuchforderung wäre am 31.3.1947 fällig gewesen, aber da war das Deutsche Reich dann schon futsch und zahlungsunfähig. G&D-Druck, zweisprachig deutsch/holländisch, Abb. Hammer und Schlegel.
Branchen:Chemie, Kunststoff, Gummi - chemical, plastics, rubber
Fremdwährungsanleihen - foreign currency loans
Gaswirtschaft - gasworks
Öl und Benzin - oil and petrol
Salz- und Kalibergbau, Salinen - salt and potash mining, saltworks
Länder:Deutschland
Regionen:Berlin
Celle, Soltau, Uelzen, Salzwedel, Dannenberg
Kassel
Preis:EUR 125,00  

 
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